Mitmachkonzert

Mitmachkonzert mit Liederpfarrer Bastian Basse

Die Evangelische Kirchengemeinde Welver St. Albanus und Cyriacus lädt am

Freitag, 8. September um 16.00 Uhr zum Mitmachkonzert in das Bürgerhaus in Klotingen ein.

In seinem gut 60-minütigen Programm "Hoffnung kommt von Hüpfen" singt und spielt der Liederpfarrer Bastian Basse Lieder, die von Gott und seiner Liebe zu den Menschen handeln.

Seine Lieder sind leicht zu merken, die Melodien sind eingängig, sodass auch kleine Menschen schnell mitsingen können. Dazu gibt es viel Bewegung für alle vor der Bühne, und für alle, die sich trauen, auf der Bühne mitzumachen.

Anmeldungen sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Welver besteht aus mehreren Ortsteilen der Gemeinde Welver. Zu ihr gehören neben der Ortschaft Welver

  • Flerke
  • Illingen
  • Klotingen
  • Mayerich
  • Recklingsen
  • Scheidingen

Visitationsbericht des Superintendenten über unsere Kirchengemeinde

                                                                      23. September 2014                                                             

Liebe Mitglieder und Mitarbeitende der Ev. Kirchengemeinde Welver!

 Am 23. Sept. 2014 habe ich mit einem kleinen Team gemäß der Ordnung unserer Kirche Ihre Gemeinde visitiert. So wollen wir den gegenseitigen Austausch innerhalb unseres Kirchenkreises sehr regelmäßig fördern. Jeweils monatlich nutzen wir die Gelegenheit zu diesen Besuchen. Zehn Gemeinden und Arbeitsbereiche werden pro Jahr visitiert. Wir nehmen, so gut es in der Kürze der Zeit geht, ihr Leben, ihre Arbeit wahr, besprechen anliegende Fragen und tauschen Anregungen aus.

Herzlichen Dank für die Planung, die gastfreundliche Aufnahme und Bewirtung, die offenen Einblicke, den fruchtbaren Austausch und für die geistliche Gemeinschaft in der Andacht!

Wir haben Ihre Kirchengemeinde in einigen exemplarischen Bereichen erlebt und einen guten Eindruck von dem Engagement und der Nachhaltigkeit bekommen, mit denen hier gearbeitet wird. In der Gemeinschaft der neu gebildeten Region mit Dinker, Borgeln und Schwefe hat sie eigene Aufgaben und Chancen. Dabei ist die Spannweite groß: Die Erhaltung der St. Albanus & Cyriacus-Kirche in ihrer einmaligen Gesamtanlage ist eine große Aufgabe, die ohne den sehr engagierten Kirchbauverein nicht bewältigt werden kann. Wobei selbstverständlich die vollumfängliche Verantwortung für die nachhaltige Gebäudeplanung und Finanzplanung der Kirchengemeinde beim Presbyterium bleibt. Die Arbeit z.B. in der Seelsorge, die Zusammenarbeit mit Grundschule und Kindergarten, die hervorragend besuchte Kinderbibelwoche, die weit verzweigte Gemeinschaft und Kooperation der Ökumene, das gut organisierte Gemeindebüro und das motivierte Presbyterium sind ausdrücklich als Stärken zu würdigen. Der besonderen Lebenssituation in Welver trägt die offene Arbeit wie Gemeindefrühstück und Mittagstisch Rechnung. Das ist ein Proprium in der Region, mit dem gute Anknüpfungspunkte geboten werden.

Wir sind auch auf viele Wünsche und Ideen gestoßen. Es sind viele, so dass der frustrierende Eindruck des Unerreichten gelegentlich nah liegt. Einige konkrete Dinge konnten wir ansprechen und hoffen, dass sie erfolgreich bearbeitet werden können. Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die zunehmende Verständigung in der Region zu weiteren Klärungsprozessen führt. So lassen sich durch Regionalrat und Presbyterium wichtige Dinge vor Ort bündeln und Schwerpunkte in der Region setzen. Das wirklich Machbare kann definiert und Verantwortlichen übertragen werden.

Die Visitation hat uns einen unmittelnaren, natürlich nicht vollständigen Eindruck vom Engagement in der Gemeinde vermittelt. Sie war eine Begegnung unterwegs mit viel Anlass zu Anerkennung und Dankbarkeit. Wir nehmen Anregungen in den Kirchenkreis mit bzw. empfehlen sie dem Presbyterium zur Weiterarbeit. Die wichtigste ist sicherlich die Vertiefung der Kooperation mit den Nachbargemeinden. Gott möge das Leben und Arbeiten, das in dieser Gemeinde und über sie hinaus geschieht, auch weiterhin segnend begleiten.


Soest, 18. Dezember 2014

gez.

Dieter Tometten